Archive for Februar, 2009

Ärzt. Bescheinigung unterschrieben und ab in die Post

Freitag, Februar 27th, 2009

So, jetzt ist alles in “Sack und Tüten”.
Gestern bin ich schnell bei meinem Hausarzt vorbeigefahren und habe mir zwischen Feierabend und Lauftraining noch schnell die Ärztliche Bescheinigung für den Ultra Trail du Mont Blanc unterschreiben lassen. (Zur Sicherheit in 2-facher Ausfertigung, man weiß ja nie, was so auf dem Postweg nach Frankreich verloren gehen kann.) Glücklicherweise kann man auf der Homepage des Veranstalter den eigenen Status abrufen und so erkennen, ob alle erforderlichen Unterlagen eingegangen sind.

Seitdem ich auf die Ultradistanzen umgestiegen oder aufgesattelt habe, bin ich noch nie so oft beim Arzt gewesen. Hat also auch so seine Vorteile.

Für einen Marathon musste ich bisher nur für Paris eine derartige Bescheinigung vorlegen. Beim Berg-Ultra-Trail in Italien war diese ebenfalls Pflicht.

Grundsätzlich bin ich dafür, denn man setzt sich mit dem Thema Gesundheit + Belastung viel mehr auseinander, zumindest ging es mir so, als es auf die Ultradistanzen ging.
Dort habe ich erstmalig mit Belastungstests angefangen und mich mit meinem Herzrhythmus-Strömungen und möglichen Anomalien auseinandersetzten dürfen/müssen.
Ist zwar kein Freibrief dafür, das es keine Probleme geben könnte, aber Störungen waren bisher mehrfach nicht zu erkennen!!!

Und das beruhigt ungemein!!!!

Grüße
Michael

4. Lauf in diesem Jahr - es läuft wie erhofft!!!

Donnerstag, Februar 26th, 2009

Heute noch einmal die lockere Hausrunde absolvieren und morgen die Beine auf der Rolle (Fahrrad) 1 Stunde locker in Bewegung halten, bevor es am Samstag nach Bad Salzuflen geht.

Es wird mein 4. Lauf in diesem Jahr werden, 2 über die Marathonstrecke und 2 auf der Ultradistanz. Alle 4 Wettbewerbe sind Premierenläufe für mich gewesen, sprich, ich bin das erste Mal in Kevelaer, Rodgau, Brocken-Challenge am Start gewesen, bzw. stehe in Bad Salzuflen zum ersten Mal auf der Strecke.
Als ich im letzten Jahr angefangen habe, die Läufe für 2009 zu planen, war ich mir schon bewusst, das es eine Herausforderung werden wird. Schließlich hieß es Kilometer sammeln, da alles für die beiden großen Herausforderungen im August ausgerichtet sein würde.

Nun sind die beiden ersten Monate fast vorbei und der August scheint mir mit immer größeren Schritten entgegenzukommen.
Die Portion Respekt habe ich behalten, sie wird sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten noch größer werden, ein wenig Bammel/Angst wird auch dabei sein, das finde ich in Ordnung. So bin ich mir immer bewusst, was auf mich wartet.

Insgeheim habe ich natürlich gehofft, das 2008 eine gute Vorbereitung/Grundlage für 2009 gewesen sein wird. Dies kann ich eigentlich bestätigen. Die diversen Marathonläufe haben Spaß gemacht, weil sie sehr unterschiedlich waren. Mental gewachsen, bzw. gestärkt wurde ich durch einen Ultra (24h) im Mai und die beiden Qualifikationsläufe (Ultra´s) innerhalb von 14 Tagen für den Ultra Trail du Mont Blanc. Was ich hier erleben durfte, möchte ich nicht mehr missen!!!!!

Es läuft wirklich wie erhofft!!! Die bisherigen Läufe in 2009 habe ich sehr gut weggesteckt.
Somit wird der April zu Anfang mit einer verrückten Idee (Herausforderung) gewürzt und zum Ende mit mit einem Doppelplack aufgestockt.
Ich ziehe also die geplante Wettbewerbshärte aus dem Mai (Etappenlauf) um gute 6 bzw. 4 Wochen nach vorne.
Dabei hoffe ich, das es weiter so gut läuft, wie im Moment!!!

Grüße
Michael

Zelt - Hotel oder …?!?

Mittwoch, Februar 25th, 2009

Mit meinem gestrigen Eintrag über eine Laufliste und deren Auswirkungen auf die nächsten Jahre und die kleine Diskussion über Hügel/Berge fiel mir heute ein, das ich mich ja noch um eine Unterkunft vor und nach dem Abenteuer Ultra Trail du Mont Blanc kümmern sollte.

Chamonix ist etwas teurer, dennoch gibt es Unterkünfte in allen Komfort- und Preiskategorien. Wäre nur noch zu klären, Einzelzimmer, Mehrbettzimmer oder sogar Zelten?!?

Für das Zelten spricht vor dem Wettkampf die Atmosphäre, die Nähe zur Veranstaltung und das Schlafen unter freiem Himmel.
Dagegen spricht evtl. Unruhe, schlechtes Wetter und vor allen Dingen nach dem Wettkampf der gewünschte Bettkomfort für die müden Knochen. *gg*

Für das Einzelzimmer sprechen Ruhe und Abgeschirmtheit, aber das will ich eigentlich gar nicht, also eher ein Nachteil.

Für das Mehrbettzimmer spricht der Austausch mit anderen Läufern, die Ablenkung, der Spaß, die gemeinsamen letzten Stunden davor , egal ob UTMB oder CCC.
Zudem reise ich ja mit einem CCC-Teilnehmer gemeinsam aus dem Kölner Raum an.
Komfort ist für danach gegeben. Evtl. finden sich ja noch andere Mitbewohner.

Ich glaube, ich habe mir gerade die Antwort selbst gegeben!!

Grüße
Michael

P.S. Das Zelt mit Schlafsack, …. wäre ja auch zusätzliches Fluggepäck. Ich muss ja später lange genug schleppen.

Laufliste und kein Ende - puhhhh, wo soll …..

Dienstag, Februar 24th, 2009

Wo soll das eigentlich Hinführen?!?
Am WE habe ich mich mal vor den PC gesetzt und eine Tabelle von wichtigen, interessanten, harten, gewöhnungsbedürftigen, schönen, ……, Läufen gemacht.
Spalte 1 war für die bereits erledigten Marathon- und Ultraläufe, Spalte 2 für die geplanten/gemeldete Distanzen in 2009 + 2010, Spalte 3 für diejenigen Läufe, die ich in naher Zukunft machen möchte und die letzte Spalte für die Wettbewerbe, die noch mit einigen Hürden versehen sind, wie “Qualifikationszeiten” oder deren Startgelder sich im 4-stelligen Bereich befinden, oder die am anderen Ende der Welt sind und ein Vermögen verschlingen. ;-)

Spontan ergab sich eine recht ausgewogene Liste, bis auf die letzte Spalte.
Aus dem Kopf heraus und aus den vielen Erzählungen/Unterhaltungen während der letzten Ultraläufe, füllten sich Spalte 2 (nahe Zukunft) und Spalte 3 (mittel- bis langfristig) ähnlich schnell, wie die bereits erledigten Läufe.

Anders ausgedrückt, hatte ich in jeder Spalte ungefähr 35 - 50 Einträge.
Schön, dachte ich, da hast Du ja die nächsten Jahre bereits gut verplant. *gg*

Als ich aber dann den Veranstaltungskalender der Deutschen Ultramarathon Vereinigung e.V. (DUV) öffnete und scrollte und scrollte und …., wurde meine Liste immer länger und länger, zumindest die 3. Spalte der mittel- bis langfristigen Läufe. ;-)

Hätte ich doch nur 15 Jahre eher mit den Ultraläufen angefangen!!!

Grüße
Michael

Hügeltraining - par excellence (es geht los)

Montag, Februar 23rd, 2009

Am gestrigen Sonntag war der langersehnte Auftakt in ein Hügeltraining für dieses Jahr. Der Königsforst wurde ausgeguckt, da mir der Weg in die Eifel noch zu lang ist. ;-) Da ich abseits der offiziellen 7km Runde von der Winterserie (HM) in Refrath, 2 schöne Hügel kenne, habe ich diese in die 7er Schleife mit eingebaut. Soweit der Plan, diese Strecke 3 x zu laufen, um am Ende mit dem Umweg (dann 8km) auf 24km zu kommen.

Mit Rucksack (gepackt, damit das Training sich auch real anfühlt ) und MP3-Player lief ich dann los und hatte gerade den ersten Hügel hinter mir, da kam mir der Gedanke, es heute doch ein wenig auf die Spitze zu treiben, bzw. etwas auszutesten.
Die Brocken-Challenge war, was die Höhenmeter betrifft um einiges imposanter, daher sollte mich hier die kleine Hügelvariante nicht auspowern.
Gedacht, getan, als ich den 2. Hügel hinter mir hatte und gerade auf der Kuppe war, drehte ich mich um und lief zum Ausgangspunkt vor dem 1. Hügel zurück, erklärte mich unterwegs für bekloppt und setzte zur Wiederholung an.
Die Beine meckerten überhaupt nicht, wie auch, ich lief langsam und wollte dies ja jetzt in jeder Runde so machen. Beim 2. Mal oben angekommen, war ich zufrieden und musste irgendwie lächeln, denn das Teilstück danach geht schön hinunter und es bleibt Zeit zur Erholung und um wieder in den gewohnten Tritt zu kommen.
2. Runde nächster Versuch, erst war ich skeptisch, aber je näher ich an die Hügel ranlief, desto sicherer wurde ich bezüglich meiner Entscheidung. Beim Anlauf auf die Hügel, ca. 4km, kann man es sich ja anders überlegen. ;-)
Es regnete mittlerweile in Bindfäden oder im Nieselregen, keine Ahnung was es genau war, ich wurde nur äusserlich nass.
So lief ich wieder die Hügel hinauf, wurde immer wieder etwas schräg angeguckt, weil ich im Königsforst mit Rucksack laufend unterwegs war. Eigentlich wollte ich die Stöcke ja auch noch mitnehmen.
Oben angekommen, machte ich wieder die Kehrtwendung und variierte jetzt etwas, mit Tempo hinunter und den Hügel hinauf in leichten und sehr kurzen Intervallen, um dann wieder hinunter auszutrudeln.
So hatte ich nach dem erneuten Weg hinauf bereits 10 Hügel statt deren 4, denn auf dem Weg zurück musste ich ja auch einen Hügel wieder rauf.

Nun hatte ich aber das Gefühl einer Wirkung in meinen Beinen, die Unterschenkel muckten auf und ich horchte in mich hinein. Jedoch verflog dies auf dem Weg zurück zum Ende der zweiten Runde.
Auf der 3. Runde war ich nun doch ein wenig durchnässt, der Rucksack noch ein paar Gramm schwerer, aber die Musik der 80er ließ mich beschwingt weiterlaufen. Warum lief gerade jetzt “In the Navy” von den Village People?!?
Ich bemerkte gar nicht, das ich schon wieder vor den Hügeln war und diese locker in Angriff nehmen wollte. So kam es auch, ich war locker und bewältigte sie in einem ruhigen Lauf, völlig gedankenfrei und angetrieben von der Musik.
Nun fiel mir wieder ein, was ich für Mont Blanc unbedingt noch kaufen muss, einen 2. langlaufenden MP3-Player als Motivationsstütze, -hilfe!!!!
Die 3. Kehrtwende verlief besser als die zweite!!! Kein Murren der Unterschenkel.
Dennoch war ich dann auf dem Weg zurück ins “Ziel” froh, fertig mit dem Training zu sein.
Hochgerechnet waren es insgesamt ca. 450 Höhenmeter bei einer Hügelhöhe von ungefähr 30 Metern. Nicht viel, aber in ihrer Konzentration auf kurzem Stück sehr fordernd. ;-)

Eine schöne Strecke mit viel Alternativpotential, denn ich könnte nach den Hügeln auf die offizielle 7er Runde zurückkehren, in entgegengesetzter Richtung laufen und 1km später wieder vor den Hügeln stehen. So hätte ich eine 2,5km Hügelrunde.

Dann aber hoffentlich bei schönerem Wetter!!!

Grüße
Michael